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Häufige Fragen

... und unsere Antworten

Häufig gestellte Fragen

Sie haben Fragen zu den Produkten der Stadtwerke Norderstedt? Vielleicht finden Sie die Antwort bereits in unseren FAQs. Hier haben wir die häufigsten Kundenanfragen zusammengestellt. Wählen Sie einfach die Kategorie und dann die passende Frage aus. Sollte Ihr Anliegen nicht dabei sein, ist unser Kundenservice gerne für Sie da!

Häufig gestellte Fragen

Strom

Wie setzt sich der Preis meines Tarifs zusammen?

Der Strompreis setzt sich aus verschiedenen Bestandteilen zusammen. Dazu zählen unter anderem die Kosten für die Energieproduktion und für die Weiterleitung in den Netzen. Einen sehr hohen Anteil machen Steuern und Gebühren aus.

Was ist der Grundpreis?

Der Grundpreis wird unabhängig vom Verbrauch erhoben. Er ist immer gleich hoch. Im Grundpreis enthalten sind die Kosten für das Erstellen von Rechnungen, den Zahlungsverkehr, den Betrieb und die Messung Ihrer Zähleranlage sowie die Abrechnung der Netznutzung. Informationen über die Höhe des Grundpreises finden Sie bei den jeweiligen Stromtarifen.

Was ist der Arbeitspreis?

Der Arbeitspreis ist der Preis für eine von Ihnen verbrauchte Kilowattstunde (kWh). Er variiert je nach Tarif. Bei den jeweiligen Stromtarifen finden Sie die Informationen zum Arbeitspreis.

Was ist die Konzessionsabgabe?

Die Betreiber der Versorgungsnetze müssen eine Konzessionsabgabe an die Kommune zahlen. Damit wird die Mitbenutzung von öffentlichen Verkehrswegen durch Versorgungsleitungen vergütet.

Was ist die §19 StromNEV-Umlage?

Stromintensive Unternehmen sind von Netzentgelten entlastet bzw. befreit. Um die entgangenen Erlöse zu finanzieren gibt es die StromNEV-Umlage. Sie legt die Kosten bundesweit auf die Endverbraucher um.

Was ist die Erneuerbare-Energien-Gesetz-Umlage (EEG-Umlage)?

Mit der EEG -Umlage wird der Ausbau der Erneuerbaren Energien finanziert. Wer mit einer eigenen Anlage aus Wind, Wasser, Sonne, Geothermie oder Biomasse selbst Strom erzeugt, darf diesen in das öffentliche Stromnetz einspeisen und erhält dafür eine im EEG festgelegte Vergütung. Der Netzbetreiber verkauft den Strom weiter an der Strombörse. Meistens erhält er aber nicht den Preis, den er an den Anlagenbetreiber gezahlt hat. Die Differenz bekommt er aus dem EEG-Topf. Und dieser speist sich aus der EEG-Umlage, die jede:r Verbraucher:in über den Strompreis mitbezahlt.

Was versteht man unter Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) und KWK-Umlage?

Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) erzeugen sowohl Strom als auch Wärme. Dadurch reduzieren sich Brennstoffverbrauch und CO2-Ausstoß. Um KWK-Anlagen zu fördern, erhalten die Betreiber einen gesetzlich festgelegten Zuschlag. Die Kosten werden gemäß Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) auf die Verbraucher:innen umgelegt.

Was ist die Stromsteuer?

Die Stromsteuer ist eine gesetzlich geregelte Verbrauchssteuer, die seit 1999 erhoben wird. Besteuert wird der Verbrauch bzw. die Entnahme von Strom aus dem Netz im deutschen Steuergebiet. Die Stromsteuer wird vom Energieversorger erhoben und an den Fiskus abgeführt.

Warum muss ich auf die Stromsteuer auch noch Umsatzsteuer zahlen?

Die Stromsteuer ist Bestandteil des Strompreises und gehört zu den Verbrauchssteuern. Das Umsatzsteuergesetz legt fest, dass (fast) alles, was verkauft wird, der Umsatzsteuer unterliegt.

Was ist ein "Smart Meter" und was versteht man unter "Smart Metering"?

Smart Meter sind digitale Stromzähler. Sie können über eine Kommunikationsschnittstelle den Zählerstand automatisch an die Stadtwerke Norderstedt übermitteln. Der Vorteil für Sie: Sie haben über das Kundenportal jederzeit Einblick in Ihre Verbrauchsdaten und können sehen, wo es noch Einsparpotentiale gibt.

Sind meine Verbrauchsdaten bei der Übertragung vor dem Zugriff Dritter geschützt?

Ja, die Daten werden mit modernster Technik verschlüsselt und gesichert übertragen. Unbefugte können nicht darauf zugreifen. Dafür sorgt unter anderem ein vom Bundesministerium für die Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) definiertes Schutzprofil für Smart-Meter-Systeme.

Werde ich mit einem Smart Meter zum gläsernen Kunden?

Nein, denn es werden nur die Daten übertragen, die wir zur Erfüllung unserer Geschäftszwecke benötigen. Das schreibt auch das Bundesdatenschutzgesetz vor.

Was kostet mich die Bereitstellung und Installation des Zählers?

Für den digitalen Zähler entstehen für Sie keine zusätzlichen Kosten. Die Grundgebühr Ihres Strom- bzw. Gasliefervertrages enthält bereits eine Kostenumlage für die Installation des Zählers, für Messung und Abrechnung. Sollte der Zähler auf Wunsch des:r Kund:in getauscht werden, fallen hier Wechselkosten an.

Benötige ich einen Internetanschluss für die Datenübertragung?

Für die Übertragung der Daten ist kein Internetanschluss erforderlich. Sie müssen aber über einen wilhelm.tel-Hausanschluss verfügen.

Muss für den Einbau des Smart Meters gebohrt werden? Sind andere baulichen Veränderungen im Haus bzw. in der Wohnung nötig?

Für den Einbau der neuen Zähler ist in der Regel keine bauliche Veränderung nötig. Der Stromzähler muss nur mit Ihrem wilhelm.tel-Hausanschluss verbunden werden.

Wo wird der Smart Meter angebracht?

Der neue Zähler kommt in der bestehenden Hausinstallation an die Stelle des bisherigen Zählers. Ein Umbau der Anlage ist nicht erforderlich.

Wärme

Was ist die CO2-Steuer und wie hoch ist sie?

Die CO2-Steuer bzw. CO2-Bepreisung ist Teil des Klimaschutzprogramms der Bundesregierung zur Senkung des Ausstoßes von Treibhausgasen. Sie ist ein politisch festgelegter Festpreis pro Tonne CO2 und beträgt zur Einführung im Januar 2021 25 Euro. Danach soll der Preis bis 2025 schrittweise auf 55 Euro steigen.

Was ist der Brennwert und wie hoch ist er?

Der Brennwert steht für die Wärme- bzw. Energiemenge, die bei der Verbrennung des Gases und der anschließenden Abkühlung der Abgase (Kondensationswärme) freigesetzt wird. Für die Abrechnung wird aus den gemessenen Einspeisebrennwerten des Abrechnungszeitraums ein Durchschnittsbrennwert ermittelt. Der örtliche Netzbetreiber muss den aktuell geltenden Brennwert für jeden Monat (zum 10. des Folgemonats) veröffentlichen. Sie können daher monatsscharf Ihren Brennwert nachvollziehen.

Angegeben wird der Gas-Brennwert in Kilowattstunden pro Kubikmeter (kWh/m3). Das in Deutschland überwiegend gelieferte H-Gas hat einen Brennwert zwischen 10 und 13 (kWh/m3).

Was ist Erdwärme bzw. Geothermie und wie lässt sie sich nutzen?

Erdwärme ist die in der Erdkruste gespeicherte thermische Energie. Mittels Erdwärmekollektoren oder -sonden und einer Wärmepumpe ist sie zur Wärmeversorgung von Gebäuden nutzbar.

Induktionsfeld oder klassische Herdplatte - was ist besser?

Induktionsfelder verfügen über die beste Energieausnutzung, sodass das Kochfeld weitestgehend kühl bleibt und keine Restwärme abgibt. Außerdem erzeugen sie die Wärme sehr schnell. Allerdings sind die Anschaffungskosten meist höher und es muss neues Kochgeschirr gekauft werden.

Soll ich Wasser mit einem Wasserkocher oder dem Herd zum Kochen bringen?

Der Wasserkocher ist die effizienteste Lösung, Wasser zum Kochen zu bringen. Allerdings nur bis zu einer Menge von etwas 1,5 Liter Wasser, da das Fassungsvermögen selten größer ist und ein schrittweises Erwärmen und Umgiessen kleinerer Mengen in einen großen Topf zu Lasten der Effizienz geht.

Wasser

Wie ist der Härtegrad unseres Wassers?

In unserem Trinkwasser sind Mineralstoffe wie Calcium und Magnesium enthalten. Sie machen das Wasser "hart", "mittel" oder "weich". Das von den Stadtwerken Norderstedt bereitgestellte Trinkwasser weist eine Gesamthärte zwischen 1,42 und 2,07 mmol pro Liter auf und ist damit weich bis mittel.

Ich möchte einen Brunnen bohren. Was muss ich beachten?

Bevor Sie starten, informieren Sie bitte das TechnikCenter der Stadtwerke Norderstedt über Ihr Vorhaben. Reichen Sie dabei eine kurze, formlose Begründung ein, warum Sie diesen Brunnen benötigen. Sie erhalten dann von uns eine Teilbefreiung, die Sie bei der Unteren Wasserbehörde des Kreises Segeberg einreichen können. Von dort erhalten Sie die endgültige Genehmigung für Ihren Brunnen.

Sie erreichen unser TechnikCenter telefonisch unter 040 52104-4040 oder per E-Mail unter TC@Stadtwerke-Norderstedt.de.

Mit welchen Kosten muss ich beim Anlegen eines Brunnens rechnen?

Die Kosten sind abhängig von der Größe der Nutzfläche, dem Grundwasserspiegel, der Bodenbeschaffenheit und der Bohrtiefe. Grundsätzlich kann man mit etwa 1.000 bis 1.200 Euro für das Bohren des Brunnens und für die Pumpe rechnen. Hinzu kommen die Stromkosten für den Betrieb der Pumpe.

Darf ich mit dem Brunnenwasser auch mein Auto waschen oder den Pool befüllen?

Nein, das aus einem Gartenbrunnen geförderte Wasser dürfen Sie nur als Brauchwasser für die Gartenbewässerung nutzen.

Was muss ich tun, um einen Gartenwasserzähler zu bekommen?

Den Einbau eines Gartenwasserzählers durch einen eingetragenen Gas-Wasserinstallateur können Sie ganz einfach bei uns beantragen. Füllen Sie dazu das Dokument zur Anmeldung von Gartenwasserzählern aus und senden Sie es ausgefüllt an uns zurück - entweder per Post, per Fax oder per E-Mail an TC@stadtwerke-norderstedt.de.

Kann ich einfach einen Gartenwasserzähler aus dem Handel kaufen?

Sie müssen darauf achten, dass es sich um einen geeichten Gartenwasserzähler handelt. Am besten beziehen Sie den Zähler über einen eingetragenen Gas-Wasserinstallateur, der ihn dann gleich bei Ihnen installiert.

Ab wann lohnt sich die Investition in einen Gartenwasserzähler?

Die Kosten für Kauf und Installation eines Gartenwasserzählers lohnen sich, wenn Sie dauerhaft mindestens 12.000 Liter im Jahr für die Gartenbewässerung verwenden.

Beispielrechnung:

Kosten für den Einbau eines Gartenwasserzählers = ca. 150 €
Einsparung pro m³ Verbrauch = 2,08 € Abwassergebühr
Notwendiger Wasserverbrauch für Amortisation in 6 Jahren = 150 € / 6 Jahre = 25 € pro Jahr
25 € / 2,08€ (pro m³) = 12,019 m³

Es ist somit ein jährlicher Wasserverbrauch über den Gartenwasserzähler in Höhe von 12,019m³ erforderlich, damit sich der Einbau innerhalb einer Zähler-Eichzeit amortisiert, also keine Mehrkosten entstehen.

Um pro Jahr zum Beispiel eine Kostenersparnis von 50 € zu haben, müssten 36,057 m³ in dem Jahr im Garten verbraucht werden.

Wie oft muss ich den Gartenwasserzähler tauschen lassen?

Lassen Sie Ihren Zähler alle sechs Jahre nacheichen oder austauschen.

Darf ich mit dem Gartenwasser auch mein Auto waschen oder den Pool befüllen?

Nein, mit dem Wasser, das Sie über den Gartenwasserzähler entnehmen, dürfen Sie nur Ihren Garten bewässern.

Vertragsfragen

Wann erhalte ich meine Rechnung?

Je nachdem, welchen Tarif Sie haben, erhalten Sie entweder eine monatliche Online-Rechnung oder eine Jahresrechnung in Papierform.

Ich möchte keine Jahresrechnung, sondern eine monatliche Rechnung erhalten. Was muss ich tun?

Bei unseren Sondertarifen FairWatt, TuWatt und Gezeitenstrom erhalten Sie automatisch eine monatliche Rechnung. Voraussetzungen dafür sind ein wilhelm.tel-Glasfaserhausanschluss und ein intelligenter Stromzähler (SmartMeter).

Wo kann ich meine monatliche Rechnung einsehen?

Ihre Rechnungen können Sie jederzeit im Kundenportal einsehen und herunterladen. Sobald eine neue Rechnung für Sie bereitsteht, erhalten Sie von uns eine E-Mail. Damit Sie auf das Portal zugreifen können, benötigen Sie Ihre persönlichen Zugangsdaten.

Wie wird der Grundpreis auf meiner Monatsrechnung berechnet?

Der Grundpreis wird nach Tagen abgerechnet. Wenn Sie monatliche Rechnungen erhalten, ist somit der Grundpreis im Februar geringer als im März.

Was passiert, wenn ich den Zählerstand für meine Jahresabrechnung zu spät melde?

In diesem Fall berechnen die Stadtwerke Norderstedt Ihren Verbrauch anhand der Daten aus dem Vorjahr. Sobald der tatsächliche Zählerstand gemeldet ist, korrigieren wir die Berechnung entsprechend.

Wie wird der monatliche Abschlag berechnet?

Der Abschlagsbetrag richtet sich nach den Verbrauchswerten des Vorjahres. Wenn Sie in Ihre Wohnung erst frisch eingezogen sind, legen wir die Verbrauchsdaten des Vormieters zugrunde.

Wie bezahle ich meine Abschlagsrechnung bzw. meine monatliche Rechnung bei einem Sondertarif?

Sie können zwischen verschiedenen Zahlungsmöglichkeiten wählen. Wenn Sie uns ein SEPA-Lastschrift-Mandat erteilen, werden die Beträge automatisch von Ihrem Konto abgebucht. Sie können aber auch einen Dauerauftrag bei Ihrer Bank anlegen oder Beträge an unserem Kassenautomat einzahlen. Den dafür nötigen Barcode finden Sie auf der Vertragsbestätigung und auf Ihrer Rechnung.

Wie kann ich einen Vertrag bei den Stadtwerken Norderstedt abschließen?

Sie möchten Strom oder Gas über uns beziehen? Kein Problem. Sie können den Vertrag in unserem ServiceCenter in der Rathausallee 31 abschließen. Gerne schicken wir Ihnen die gewünschten Unterlagen auch vorab zu. Rufen Sie dazu einfach über unsere Kundenhotline 040 52104-111 an. Oder Sie schließen Ihren Vertrag direkt über unser Online-Portal ab.

Ich möchte von einem anderen Stromanbieter zu den Stadtwerken Norderstedt wechseln. Wie läuft das genau ab?

Wenn Sie zu uns wechseln wollen, schließen Sie einfach einen Vertrag über den gewünschten Tarif bei uns ab. Wir kümmern uns um die Kündigung bei Ihrem derzeitigen Lieferanten. Sobald dieser sich bei uns gemeldet hat, bestätigen wir Ihnen den Eingang.

Kann ich als Bewohner:in eines Mehrfamilienhauses meinen Stromversorger selbst bestimmen?

Ja, das können Sie, sofern Sie an Ihre:n Vermieter:in nur die Kaltmiete entrichten. Welchen Strom- und Gasversorger Sie wählen, liegt ganz bei Ihnen.

Kann es passieren, dass Strom und Gas kurzzeitig ausfallen, wenn ich den Versorger wechsel?

Nein, das kann nicht passieren. Ihre Strom- und Gasversorgung ist jederzeit sichergestellt.

Ich möchte meinen Tarif wechseln. Was muss ich tun?

Sie schließen einfach nur den neuen Vertrag ab. Der Vertrag für Ihren bisherigen Tarif endet dann automatisch, Sie müssen ihn nicht kündigen.

Wie lange dauert ein Tarifwechsel?

Ein Tarifwechsel ist in der Regel monatlich möglich. Genaue Informationen erhalten Sie von unseren Mitarbeiter:innen. Sie erreichen diese telefonisch unter 040 52104–111 per Mail unter info@stadtwerke-norderstedt.de oder in unserem ServiceCenter in der Rathausallee 31.

Kann ich in einen anderen Tarif wechseln, noch bevor die Laufzeit meines alten Tarifs beendet ist?

Sie können jederzeit von der Grundversorgung in einen Sondertarif wechseln. Aus den ehemaligen Tarifen McWatt Direkt und Norderstedt Spezial können Sie vor Ende der Vertragslaufzeit in einen aktuellen Sondertarif wechseln. Genaue Informationen erhalten Sie von unseren Mitarbeiter:innen. Sie erreichen diese telefonisch unter 040 52104–111 per Mail unter info@stadtwerke-norderstedt.de oder in unserem ServiceCenter in der Rathausallee 31.

Hausanschlüsse

Darf ich die Hausanschlussleitungen überbauen?

Nein, es muss immer sichergestellt sein, dass die Hausanschlussleitungen zugänglich sind, zum Beispiel für Reparaturarbeiten. Daher dürfen Sie die Leitungen nicht nachträglich überbauen. Unzulässig sind auch das Lagern von Materialien und Pflanzungen über Hausanschlussleitungen, wenn dadurch ihre Zugänglichkeit und Betriebssicherheit beeinträchtigt werden. Detaillierte Informationen rund um das Thema Hausanschlüsse finden Sie in unseren Informationen für Bauherr:innen.

Wie lange dauert es nach Einsenden der Unterlagen, bis die Hausanschlussleitungen hergestellt sind?

Sie haben alle nötigen Dokumente bei den Stadtwerken Norderstedt eingereicht? Dann dauert es etwa vier bis sechs Wochen bis zur Bauausführung. Diese Zeit kann sich wetterbedingt, z.B. bei Frost, verlängern.

Für Terminabsprachen stehen wir Ihnen gerne telefonisch unter 040 52104-206 oder per E-Mail unter bauaufsicht@stadtwerke-norderstedt.de zur Verfügung.

Ist es möglich, einen 200 A Strom-Hausanschluss als Baustromanschluss zu nutzen?

Nein, Sie können den 200 A Hausanschluss nicht als Baustrom nutzen. Bitte beantragen Sie den Baustrom über eine Anmeldung zum Netzanschluss (vom Elektriker zu beziehen). Falls die erforderliche Leistung verfügbar ist, können wir diesen an den nächsten freien Verteilpunkt unseres Netzes anschließen. Das TechnikCenter gibt Ihnen unter der Rufnummer 040 52104-4040 gerne Auskünfte zum nächstmöglichen Verteilpunkt.

Ist es möglich einen 100 A Strom-Hausanschluss als Baustromanschluss zu nutzen?

Sie können den 100 A Hausanschluss im Vorwege als Baustromanschluss herstellen lassen (max. 100 A Absicherung). Diesen beantragen Sie über den Netzanschlussvertrag, mit dem Sie auch den Netzanschluss in Auftrag geben.

Welche Möglichkeiten gibt es, einen Baustromanschluss zu bekommen?

Einen Anschluss bis 100 A können Sie über den Netzanschlussvertrag beauftragen oder durch die Stadtwerke Norderstedt am nächstgelegenen Netzanschlusspunkt herstellen.

Alle Baustromanschlüsse über 100 A bedürfen einer separaten Prüfung durch die Stadtwerke Norderstedt.

Der Baustromverteiler muss durch eine:n eingetragene:n Installateur:in angemeldet und aufgebaut werden.

Welche Möglichkeiten gibt es, einen Bauwasseranschluss zu bekommen?

Sie können den Bauwasseranschluss über den Netzanschlussvertrag in Auftrag geben. Der Anschluss hat einen maximalen Durchfluss von 1,5m³/h = QN 1,5. Alternativ können Sie den nächstmöglichen Hydranten zur Entnahme nutzen. Wenn Sie sich dafür entscheiden, sind folgende Entnahmemengen möglich:

 

Hydrant Größe Max. Durchfluss Anschluss
Unterflurhydrant QN 2,5 oder QN 6 2,5 / 6 m³/h Geka / C-Kupplung
Mittelflurhydrant QN 2,5 2,5 m³/h Geka
Überflurhydrant QN 2,5 oder 2 x QN 2,5 2,5 / 5 m³/h Geka

 

 

 

 

Welcher Hydrant sich in der Nähe Ihres Bauvorhabens befindet, erfahren Sie in unserem TechnikCenter.

Muss ich den Bauwasseranschluss gegen Frost schützen?

Ja, die Bauwasseranschlüsse und -zähler sind vom Anschlussnehmer gegen Frostschäden zu schützen. Tipps und Vorgaben dazu finden Sie in den Informationen für Bauherr:innen.

Habe ich die Baustromanschlüsse zu sichern?

Ja, als Auftraggeber:in müssen Sie Ihre Baustromanschlüsse so absichern, dass sie nicht beschädigt oder entwendet werden können. Weitere Hinweise dazu finden Sie in den Informationen für Bauherr:innen.

Wie erhalte ich meine Zähler, wenn die Anschlüsse hergestellt sind?

Ihr:e Installateur:in meldet uns die Inbetriebnahme des Strom-, Gas- oder Wasseranschlusses. Sobald Sie die Rechnung beglichen haben, kontaktieren Sie bitte unseren TechnikCenter. Die Mitarbeiter:innen werden mit Ihnen einen Termin zum Zählereinbau vereinbaren. Sie erreichen das TechnikCenter telefonisch unter 040 52104-4040 oder per E-Mail unter TC@Stadtwerke-Norderstedt.de.

Weitere Hinweise dazu finden Sie in den Informationen für Bauherr:innen.

Was ist der Baukostenzuschuss Wasser und wie bemisst sich dieser?

Der Baukostenzuschuss (BKZ) ist ein Beitrag, den alle Kund:innen für die Nutzung des vorgelagerten Netzes bezahlen. Er richtet sich nach der Straßenfrontlänge Ihres Grundstückes. Grenzt Ihr Grundstück an mehr als einer Seite an eine Straße an, werden die Straßenfrontlängen addiert und durch die Anzahl der Seiten dividiert. Die Straßenfrontlänge (mindestens 15 Meter) wird dann mit dem Baukostenzuschuss pro Meter (derzeit 61,- Euro brutto, 57,01 Euro netto) multipliziert. Handelt es sich um einen Neuanschluss in einem Bestandsgebiet, können je nach Baugebiet und Erschließungszeitpunkt abweichende Baukostenzuschüsse zum Tragen kommen. Für den Baukostenzuschuss erhält der:die Anschlussnutzer:in eine gesonderte Rechnung.

Was ist der Baukostenzuschuss Strom und wie bemisst sich dieser?

Der Baukostenzuschuss (BKZ) ist ein Beitrag, den alle Kund:innen für die Nutzung des vorgelagerten Netzes bezahlen. Sie müssen den BKZ an den Netzbetreiber entrichten, wenn Sie eine elektrische Leistung von mehr als 30 kW (50 A) beziehen. Er beträgt ab 30 kW (50 A) in der Niederspannung 85,- Euro brutto je kW. Für den Baukostenzuschuss erhält der:die Anschlussnutzer:in eine gesonderte Rechnung.

Welche Anforderungen gelten an den Hausanschlussraum?

Ihr Hausanschlussraum muss an der Gebäudeaußenwand liegen, durch die die Netzanschlussleitung geführt wird und die der Versorgungsleitung am nächsten liegt. Für die Ein-/Mehrspartenhauseinführung gibt es zwei Möglichkeiten: Sie muss entweder an der Außenwand positioniert sein oder an einer Wand, die an eine Außenwand angrenzt. Der Einbauort der Ein-/Mehrspartenhauseinführung darf maximal 3 Meter von der Außenkante des Gebäudes entfernt liegen. Des Weiteren muss der Hausanschlussraum über allgemein zugängliche Räume, zum Beispiel Treppenraum, Kellergang oder direkt von außen erreichbar sein. Bei der Lage der Einrichtungen für Ihren Hausanschluss müssen Sie auch die Anforderungen an Schallschutz, Wärmeschutz und Brandschutz beachten. Die Temperatur im Hausanschlussraum muss ganzjährig zwischen 0 und 30 Grad liegen.

Weitere Hinweise dazu finden Sie in den Informationen für Bauherr:innen.

Was muss ich bei der Einführung der Leitungen beachten?

Sie oder Ihr Bauträger müssen sich selbst um die Ein- oder Mehrspartenhauseinführung kümmern. Weitere Hinweise dazu finden Sie in den Informationen für Bauherr:innen.

An wen kann ich mich wenden, wenn ich technische Fragen zu den Hausanschlüssen bzw. zur Ausführung habe?

Das Team des TechnikCenters der Stadtwerke Norderstedt hilft Ihnen gerne persönlich weiter. Sie erreichen uns telefonisch unter 040 52104-4040, per E-Mail unter TC@Stadtwerke-Norderstedt.de oder in unserem TechnikCenter in der Heidbergstraße 101-111. Die Öffnungszeiten finden Sie auf unserer Kontaktseite.

Benötige ich für mein Bauvorhaben eine Mehrspartenhauseinführung?

Für jeden Hausanschluss, für jedes Gebäude mit oder ohne Kellergeschoss im Neubau, muss für die Einführung der Versorgungsleitungen eine Mehrspartenhauseinführung oder Einspartenhauseinführung verwendet werden.

Beachten Sie bitte alle unsere technischen Vorgaben, die Sie in unserer Informationen für Bauherr:innen finden.

Eignet sich eine Mehrspartenhauseinführung für alle Hausanschlussleitungen?

Nein. Für folgende Leitungen ist eine Mehrspartenhauseinführung geeignet:

Strom bis 100A / Wasser bis DN32 / Gas bis DN25 / Telekommunikation

Für Anschlüsse Strom 200A / Gas DN50 oder größer / Wasser DN50, wo eine Einführung der Leitungen durch eine Mehrspartenhauseinführung technisch nicht möglich ist, muss zwingend eine Einspartenhauseinführung eingeplant werden.

Sind die Tiefbauarbeiten in meinem Hausanschluss inklusive?

Ja, die Tiefbauarbeiten sind in der Herstellung der Hausanschlüsse bereits enthalten.

Welche Dokumente brauche ich, um Hausanschlussleitungen zu beantragen?

Sie benötigen folgende Dokumente:

- Netzanschlussvertrag über den Anschluss von elektrischen Anlagen an das Niederspannungsnetz

- Netzanschlussvertrag über den Anschluss an die öffentliche Wasserversorgungsanlage

- Netzanschlussvertrag über den Anschluss von Gasanlagen an das Niederdrucknetz

- Anmeldung zum Netzanschluss (Strom)

- Anmeldung einer Gasinstallation

- Anmeldung einer Trinkwasseranlage

- Einverständniserklärung wilhelm.tel Hausanschluss

- Lageplan im Maßstab 1:500

- Keller-/Erdgeschossgrundriss, aus dem die Lage des Hausanschlussraumes und der Ein-/Mehrspartenhauseinführung hervorgeht

Bei Mehrfamilienhäusern und Gewerbeobjekten werden zwingend die Anmeldeunterlagen der Installateure benötigt.

Was muss ich bei der Verwendung von Zähleranschlusssäulen beachten?

Der Wasserzählerschacht oder eine Anschlusssäule für Stromzähler muss den technischen Anschlussbedingungen der Stadtwerke Norderstedt entsprechen. Sie sollten diese/n von Ihrer:m Installateur:in bei den Stadtwerken Norderstedt vor der Installation freigeben lassen, damit sichergestellt ist, dass die Einführung der Hausanschlüsse in diese zulässig ist. Bitte senden Sie die technischen Dokumente zu dem Schacht bzw. der Anschlusssäule an folgende E-Mail-Adresse: TC@Stadtwerke-Norderstedt.de.

Was muss ich bei einem Wasserzählerschacht beachten?

Ein Wasserzählerschacht muss vom DVGW zugelassen sein und vom VIU installationsbereit eingebracht werden. Schächte sind außerhalb von Verkehrsflächen zu errichten. Außerdem muss der Wasserzählerschacht für eine Rohrdeckung von 1,25 Metern geeignet sein und einen frostfreien Betrieb der Wasseranlage gewährleisten. Sie haben noch Fragen? Unser TechnikCenter ist gerne für Sie da. Sie erreichen uns telefonisch unter 040 52104-4040 oder per E-Mail unter TC@Stadtwerke-Norderstedt.de.

Wo kann ich sehen, wie meine Versorgungsleitungen verlegt sind?

Das Planungsteam der Stadtwerke Norderstedt gibt Ihnen gerne Auskunft unter der E-Mail-Adresse trassen@stadtwerke-norderstedt.de.

E-Mobilität (private Ladeinfrastruktur)

Kann ich mir zuhause eine Ladeinfrastruktur installieren (Eigentümer:in)?

Ob Sie eine private Ladeinfrastruktur installieren können, hängt von Ihrer vorhandenen Elektroinstallation ab. Eine Bewertung, ob Ihre E-Anlage tauglich ist, bietet Ihnen eine ins Installateur:innenverzeichnis eingetragene Elektroinstallationsfirma an.

Kann ich mir zuhause eine Ladeinfrastruktur installieren (Mieter:in)?

Bitte sprechen Sie dies mit Ihrer:m Vermieter:in/Grundstückseigentümer:in ab.

Muss ich meine private Ladeinfrastruktur anmelden?

Eine private Ladeinfrastruktur ist bis 11 kW anzeigepflichtig und ab 11 kW genehmigungspflichtig. Wollen Sie mehrere Ladeinfrastrukturen an einem Netzanschluss errichten, müssen Sie die Anschlussleistung der Ladeinfrastrukturen entsprechend summieren.

Bitte verwenden Sie zur Anmeldung unser Formular zur Anmeldung von Ladeinfrastruktur.

Welche Fördermöglichkeiten gibt es für private Ladeinfrastrukturen?

Es gibt eine Förderung durch die KfW, alle Informationen zu den Förderbedingungen erhalten Sie auf der Seite der Kreditanstalt für Wiederaufbau – KfW.

Die Stadtwerke Norderstedt bieten derzeit keine Förderung an.

Der Kreis Segeberg bietet eine Förderung, allerdings nur für öffentliche Ladeinfrastrukturen mit folgender Spezifikation: 24/7 öffentlich zugänglich, Typ2, 22 kW, Ökostrom, der Stellplatz muss exklusiv „für Elektrofahrzeuge während des Ladevorgangs“ zur Verfügung stehen und darf nicht dauerhaft durch Privatfahrzeuge zugeparkt sein.

Kann ich einen Hausanschluss in meine Garage/Carport legen lassen?

Nein. Wenn Sie Grundstückseigentümer:in sind, haben Sie die Möglichkeit, sich eine Zähleranschlusssäule installieren zu lassen, welche dann von den Stadtwerken Norderstedt eingespeist wird. Die Zähleranschlusssäule muss außerhalb von Gebäuden an einem durch die Stadtwerke Norderstedt jederzeit zugängigen Ort liegen (z.B. Außenwand der Garage).

Wie kann ich einen Stromanschluss außerhalb meines Hauses einrichten lassen?

Sie können sich von einem Elektroinstallationsbetrieb eine Zähleranschlusssäule installieren lassen. Für diese können Sie dann einen eigenen Hausanschluss bei den Stadtwerken Norderstedt beantragen. Bitte beachten Sie dabei, dass Zähleranschlusssäulen nur außerhalb von Gebäuden (z. B. an der Garagenaußenwand) installiert werden dürfen.

Was ist ein Lastmanagement bzw. Lademanagement?

Bei einem Ladepark werden mehrere Ladeinfrastrukturen untereinander vernetzt, so dass eine ganzheitliche Lösung entsteht. Über ein Lastmanagement wird dann sichergestellt, dass alle zu ladenden Fahrzeuge in einem bestimmten Zeitraum mit dem notwendigen Strom versorgt werden, ohne die vorhandene Anschlussleistung zu überschreiten.

Warum benötige ich ein Lademanagement?

Bei mehreren Fahrzeugen sorgt das Lademanagement dafür, dass die Leistung gleichmäßig verteilt wird und die Elektroinstallation nicht überlastet wird. Zudem ist es wichtig, um Leistungsspitzen auf Seiten der Netzbetreiber abzuflachen.

Brauche ich eine Netzwerkleitung zu der Wallbox?

Sie benötigen eine Netzwerkleitung nur, wenn die Leistungsaufnahme Ihrer Ladeinfrastruktur über 11 kW liegen soll.

Können mehrere Garagen über eine Zähleranschlusssäule abgerechnet werden?

Ja, das ist möglich. Man kann in einer Zähleranschlusssäule mehrere Zähler montieren. So könnte man für mehrere Garagen mehrere Zähler setzen, die dann separat abgerechnet werden. Wichtig ist dabei aber, die Anschlussleistung der geplanten Wallboxen zuvor exakt zu ermitteln, um den Hausanschluss richtig zu dimensionieren.

Brauche ich für die Wallbox einen eigenen Zähler?

Nein, ein separater Zähler ist kein Muss. Er kann aber in manchen Fällen sinnvoll sein, zum Beispiel dann, wenn Sie für die Ladeinfrastruktur einen anderen Stromtarif nutzen möchten als für Ihren Hausstrom. Auch wenn Sie einen Teil der Kosten mit Ihrem Arbeitgeber abrechnen wollen, ist ein zweiter Zähler sinnvoll. Bei der Beantragung unterstützt Sie Ihr Elektroinstallationsunternehmen.

Welche Ladeleistung der Wallbox ist die richtige für mich?

Das hängt in erster Linie von Ihrer bestehenden Elektroinstallation ab. Lassen Sie diese durch einen Fachmann bzw. Fachfrau bewerten. Um die Ladeinfrastruktur richtig auszulegen, spielt aber auch Ihr Fahrzeugtyp eine Rolle. Weitere Faktoren sind die gewünschte Ladedauer sowie die durchschnittlich zurückgelegte Fahrtstrecke pro Tag.

Nehme ich eine Wallbox mit oder ohne festes Kabel?

Eine Wallbox ohne ein festes Kabel hat den Vorteil, dass Sie das Kabel nach dem Laden in Ihrem Kofferraum aufbewahren können. So haben Sie es auch unterwegs dabei, um das Fahrzeug an anderen Ladestationen anschließen zu können. Auch wenn das Kabel einmal defekt sein sollte, ist ein Austausch einfacher als bei einer Wallbox mit festem Kabel.

Kann ich mein Auto dauerhaft mit einem Schuko-Kabel laden?

Nein, für die hohen Leitungsbelastungen, wie sie beim Laden eines E-Autos auftreten, ist Ihre Elektroinstallation in der Regel nicht ausgelegt.

Kann ich auch zwei Autos gleichzeitig laden?

Auch das hängt von der Beschaffenheit Ihrer Elektroinstallation und Ihrem Hausanschluss ab. Ihre Elektroinstallationsfirma hilft Ihnen hier mit kompetenter Beratung weiter.

Wie lange dauert eine vollständige Ladung?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten, da die Ladezeit von verschiedenen Faktoren abhängt. Dazu zählen die pro Tag zurückgelegten Kilometer, die Kapazität des Fahrzeugakkus sowie die Leistung der Ladeinfrastruktur.

Beispielrechnung:

Ein Auto wird in Deutschland pro Tag durchschnittlich 36-40 km gefahren (weswegen die Reichweite in den meisten Fällen nicht das ausschlaggebende Argument bei einer Kaufentscheidung sein sollte).
Für diese Strecke werden ca. 5–8 kWh (je nach Fahrweise, eingeschaltete Verbraucher und Außentemperatur) benötigt.

So lange dauert es, den Strom für diese durchschnittliche Fahrstrecke an den zurzeit bestehenden Lademöglichkeiten zu laden:

Stromart Anschluss/Steckdose Ladeleistung Ladedauer
Wechselstrom (AC) Haushaltssteckdose (Schuko) bis 3,7 kW ca. 2 Stunden
Wechselstrom (AC) Typ 2-Stecker AC 1-phasig bis 7,4 kW 15-30 Min.
Wechselstrom (AC), Gleichstrom (DC) CCS oder CHAdeMO (auslaufend) 75 kW 5-8 Minuten
Gleichstrom (DC) High-Power-Charging – HPC (nur CCS) > 50 bis 350 kW 1-2 Minuten

 

 



 

 

Wenn in naher Zukunft die Ladeleistung der Elektroautos das Maximum der HPC-Ladesäulen von 350 kW nutzen können, wird eine komplette Akku-Ladung tatsächlich nicht mehr länger als der bisherige, klassische Tankstopp dauern.

Wie viel kWh verbraucht ein E-Auto im Jahr?

Wie viel Strom Ihr Elektrofahrzeug verbraucht, hängt sehr stark von der zurückgelegten Fahrtstrecke ab. Auch das Anschalten von Musikanlage, Klimaanlage oder Heizung beeinflusst den Verbrauch, weil sich dementsprechend die Reichweite verändert. Genaue Informationen zum Verbrauch bekommen Sie von Ihrem Hersteller oder unabhängigen Dritten wie dem ADAC.

Was kostet mich der Strom für diese Wallbox?

Wenn Sie eine Wallbox installiert haben, haben Sie die Möglichkeit, in unseren Tarif TuWatt+, den Ökostromtarif für E-Auto-Besitzer, zu wechseln.

Informationen und Preise zu diesem Tarif erhalten Sie auf der Seite TuWatt+ oder im ServiceCenter in der Rathausallee 31.

Gibt es für private Ladepunkte einen speziellen Stromtarif?

Ja, wir bieten Ihnen unseren Tarif TuWatt+ an, wenn Sie über Ihr Hausnetz auch Ihr E-Auto laden.

Welche Möglichkeiten gibt es für mich als Mieter:in oder Wohnungseigentümer:in, wenn ich eine Ladeinfrastruktur in einem Mehrfamilienhaus installieren möchte?

Wenn Sie in einer Mietswohnung wohnen, sollten Sie mit Ihrer:m Vermieter:in sprechen. Als Wohnungseigentümer:in wenden Sie sich bitte an die Verwaltung.

Können wir eine öffentliche Säule vor dem Gebäude erhalten?

Der Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur ist weitestgehend abgeschlossen.

E-Mobilität (öffentliche Ladeinfrastruktur)

Wie lange dauert eine vollständige Ladung?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten, da die Ladezeit von verschiedenen Faktoren abhängt. Dazu zählen die pro Tag zurückgelegten Kilometer, die Kapazität des Fahrzeugakkus sowie die Leistung der Ladeinfrastruktur.

Beispielrechnung:

Ein Auto wird in Deutschland pro Tag durchschnittlich 36-40 km gefahren (weswegen die Reichweite in den meisten Fällen nicht das ausschlaggebende Argument bei einer Kaufentscheidung sein sollte).
Für diese Strecke werden ca. 5–8 kWh (je nach Fahrweise, eingeschaltete Verbraucher und Außentemperatur) benötigt.

So lange dauert es, den Strom für diese durchschnittliche Fahrstrecke an den zurzeit bestehenden Lademöglichkeiten zu laden:

Stromart Anschluss/Steckdose Ladeleistung Ladedauer
Wechselstrom (AC) Haushaltssteckdose (Schuko) bis 3,7 kW ca. 2 Stunden
Wechselstrom (AC) Typ 2-Stecker AC 1-phasig bis 7,4 kW 15-30 Min.
Wechselstrom (AC), Gleichstrom (DC) CCS oder CHAdeMO (auslaufend) 75 kW 5-8 Minuten
Gleichstrom (DC) High-Power-Charging – HPC (nur CCS) > 50 bis 350 kW 1-2 Minuten

 

 



 

 

Wenn in naher Zukunft die Ladeleistung der Elektroautos das Maximum der HPC-Ladesäulen von 350 kW nutzen können, wird eine komplette Akku-Ladung tatsächlich nicht mehr länger als der bisherige, klassische Tankstopp dauern.

Wo in Norderstedt gibt es öffentliche Ladepunkte?

Eine vollständige Übersicht unserer Ladepunkte finden Sie in unserer Standortkarte.

Wie kann ich aus der Ferne sehen, ob ein Ladepunkt frei ist?

Welche Ladepunkte frei sind, zeigt Ihnen M8MIT oder die interaktive Karte auf unserer Homepage.

Welche Bezahlung ist an den Ladepunkten möglich?

An unseren Ladepunkten können Sie mit RFID-Chip oder per SMS bezahlen.

Wo erhalte ich die Ladekarte der Stadtwerke Norderstedt?

Den RFID-Chip der Stadtwerke Norderstedt erhalten Sie nach Abschluss eines TuWatt+2Go-Vertrags bei uns im ServiceCenter in der Rathausallee 31 (direkt am ZOB Norderstedt Mitte).

Kann ich einen Ladepunkt reservieren?

Nein, eine Reservierung der Ladepunkte ist aktuell nicht möglich.

Kann ich die Ladestationen auch mit Ladekarten von anderen Anbietern nutzen?

Sie können die Ladestationen der Stadtwerke Norderstedt auch mit Karten unserer Vertragspartner freischalten. Welche dies sind, können Sie unserer Vertragspartner-Übersicht entnehmen.

An welchen Ladepunkten kann ich mit der RFID-Karte der Stadtwerke Norderstedt laden?

Sie können mit der Ladekarte der Stadtwerke Norderstedt alle Ladesäulen nutzen, mit deren Betreibern wir einen Vertrag haben. Welche dies sind, können Sie unserer Vertragspartner-Übersicht entnehmen.

Mit welcher Leistung kann ich an den Ladepunkten laden?

Jede unserer AC-Ladesäule ist mit zwei Ladepunkten mit einer jeweiligen Maximalleistung von 22 kW AC ausgestattet. Dort kann mit einem Typ-2-Stecker geladen werden.

Seit März 2021 können unsere zwei DC-Ladesäulen (in der Beamtenlaufbahn und auf dem öffentlichen Parkplatz im Stadtpark Norderstedt) mit je zwei Ladepunkten genutzt werden. Die Ladesäulen haben eine gesamte Maximalleistung von 150 kW. Bei zeitgleichem Laden kann pro Ladepunkt mit 75 kW geladen werden.

Was kostet es, wenn ich mein E-Auto an den Ladepunkten der Stadtwerke Norderstedt auflade?

Das hängt davon ab, über welchen Anbieter Sie laden.

Wenn Sie einen Vertrag mit den Stadtwerken Norderstedt abschlossen haben, finden Sie die aktuellen Preise auf der Seite TuWatt+2Go.

In allen anderen Fällen erfragen Sie die Kosten bitte bei Ihrem Vertragspartner.

Gibt es einen Stromtarif speziell für E-Mobilität?

Ja, wir bieten Ihnen den Tarif TuWatt+ für Ihren Strom zuhause, wenn Sie über Ihr Hausnetz auch Ihr E-Auto laden. Den Strom aus unseren öffentlichen Ladesäulen können Sie tanken, wenn Sie bei uns einen TuWatt+2Go-Vertrag abgeschlossen haben. Beide Tarife werden ausschließlich mit Ökostrom aus Schleswig-Holstein gespeist.

Wird an der öffentlichen Ladeinfrastruktur Ökostrom eingespeist?

Ja, die Ladesäulen werden ausschließlich mit Ökostrom aus der Region versorgt.

Mini-Photovoltaik-Anlagen

Wie funktioniert eine Mini-PV-Anlage?

Technisch funktioniert eine Mini-PV-Anlage genauso wie eine Photovoltaikanlage für das Hausdach: Solarzellen fangen einen Teil der Sonnenstrahlung ein und wandeln diese in elektrische Energie um. Der so entstehende Gleichstrom wird dann in Wechselstrom umgewandelt und ins Stromnetz eingespeist. Eine Mini-PV-Anlage unterscheidet sich von einer klassischen Photovoltaikanlage nur in der Anzahl und Größe der Solarmodule sowie im Anschluss an das Stromnetz.

Muss ich für den Anschluss einer Mini-PV-Anlage einen Elektriker beauftragen?

Ja. Ein Elektriker muss prüfen, ob Ihre Leitungen für einen Anschluss an den Stromkreislauf ausgelegt sind. Wählen Sie dabei bitte einen Elektriker aus, der ins Installateurverzeichnis eines Stromnetzbetreibers eingetragen ist. So ist sichergestellt, dass er über die nötigen Kenntnisse verfügt. Laut der deutschen "Niederspannungsanschlussverordnung" dürfen nur eingetragene Elektriker an elektrischen Anlagen arbeiten.

Wie hoch ist die Leistung einer Mini-PV-Anlage und wieviel Strom erzeugt sie?

Eine 500-Watt-Anlage erzeugt etwa 350 bis 425 kWh Strom pro Jahr. Ein Vier-Personen-Haushalt benötigt ca. 3.000 kWh Energie pro Jahr und könnte somit über zehn Prozent seines Strombedarfs mit der Anlage decken. Entsprechend weniger Strom müsste er dann vom Netzbetreiber beziehen. Beachten Sie bitte, dass die maximale Leistung einer Mini-PV-Anlage 600 Watt nicht übersteigen darf.

Wie erfolgt der Anschluss einer Mini-PV-Anlage an den Endstromkreis?

Wie eine Anlage in den Stromkreis eingebunden wird, regelt die Vornorm DIN VDE V 0100-551-1. Demnach gibt es zwei Möglichkeiten für den Anschluss: Sie können die Solarmodule entweder über eine feste Installation oder über einen speziellen Stecker anschließen.

Unter welchen Bedingungen ist der Betrieb einer Mini-PV-Anlage zulässig?

In der europäischen Norm HD 60364-5-551:2010 ist eindeutig beschrieben, unter welchen Bedingungen „ein Parallelbetrieb der Stromerzeugungseinrichtung mit anderen Stromquellen einschließlich einem Stromverteilungsnetz zulässig ist“. Eine Verbindung „mittels eines Steckers und einer Steckdose mit dem Endstromkreis“ ist hier ausdrücklich verboten.

Muss ich meine Mini-PV-Anlage anmelden?

Ja, auch kleine PV-Anlagen sind anzumelden. Denn die Stadtwerke Norderstedt müssen wissen, wo in ihrem Netz Mini-PV-Anlagen angeschlossen sind. Das Anmelden geht ganz einfach über das Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur: www.marktstammdatenregister.de/MaStR

Benötige ich für den Betrieb meiner Mini-PV-Anlage einen neuen Stromzähler?

Das hängt davon ab, welche Art von Stromzähler Sie derzeit haben. Für die Mini-PV-Anlage brauchen Sie einen Zweirichtungszähler, den Sie an folgendem Symbol erkennen. Falls Ihr Zähler dieses Symbol nicht hat, handelt es sich um einen Wechsel- und Drehstromzähler. Diesen müssen Sie gegen einen Zweirichtungszähler mit Rücklaufsperre austauschen.

Gibt es technische Risiken beim Einspeisen ins öffentliche Stromnetz?

Wenn die PV-Anlage ordnungsgemäß angeschlossen ist, gibt es keinerlei Risiken. Zum Schutz gegen elektrischen Schlag beispielsweise müssen Steckdosen und Stecker in der Reihenfolge so angebracht sein, dass die Steckerstifte in nicht gestecktem Zustand nicht unter Spannung stehen (siehe VDE Anwendungsregel VDE-AR-E 2100-550).

Besteht während des Betriebs meiner Mini-PV-Anlage eine Brandgefahr?

Wurde die Mini-PV-Anlage normgerecht in Betrieb genommen, besteht grundsätzlich keine Brandgefahr. Deshalb ist es wichtig, diese Arbeiten von einem Elektriker durchführen zu lassen. Er kennt die geltenden Anforderungen an die Leitungsdimensionierung, Anschlussart und Schutzeinrichtungen, wie sie in der Vornorm DIN VDE V 0100-551-1 aufgeführt sind.

Darf ich meine Mini-PV-Anlage einfach an eine Haushaltssteckdose anschließen?

Nein. Sie benötigen für den Anschluss eine spezielle Energiesteckdose. Die konkreten Anforderungen sind beispielsweise in der Vornorm DIN VDE V 0628-1 aufgeführt. Typische Haushaltssteckdosen (Schutzkontaktstecker) sind für den Anschluss einer Mini-PV-Anlage in Deutschland nicht zulässig.

Wie unterscheidet sich eine Energiesteckvorrichtung von einer Steckvorrichtung?

Eine Energiesteckvorrichtung besteht immer aus einem Stecker und einer Steckdose. Beide Komponenten müssen so konstruiert sein, dass die berührbaren Steckerstifte nicht unter Spannung stehen, wenn sie nicht miteinander verbunden sind. Werden die in der Norm DIN EN 61140 aufgeführten Schutzziele erreicht, sind aber auch andere technische Lösungen zulässig. Ein typischer Schukostecker würde die aufgeführten Schutzziele der Norm DIN EN 61140 jedoch nicht erreichen!

Bis zu welcher Leistung ist eine Mini-PV-Anlage mit Energiesteckvorrichtung zulässig?

Eine Energiesteckdose ist für Anlagen bis maximal 16 A (3,68 kVA) zugelassen. Sie dürfen dabei pro Steckdose nur eine PV-Anlage anschließen. Das regelt die Vornorm DIN VDE V 0628-1 (VDE V 0628-1).

Gibt es in Deutschland eine Bagatellgrenze für die maximale Leistung bei Mini-PV-Anlagen?

Nein, eine Bagatellgrenze gibt es aktuell nicht. Das bedeutet, dass eine Mini-PV-Anlage für die Steckdose rechtlich wie eine ganze normale PV-Anlage anzusehen und unabhängig von der Leistung meldepflichtig ist.

Relevante Normen für die Installation und Inbetriebnahme von Mini-PV-Anlagen

Gerätesicherheit:

» DIN VDE V 0126-1-1 (VDE V 0126-1-1)

» DIN EN 62109-1 (VDE 0126-14-1)

» DIN EN 62109-2 (VDE 0126-14-2)

Elektromagnetische Verträglichkeit

» DIN EN 61000-6-1 (VDE 0839-6-1)

» DIN EN 61000-6-2 (VDE 0839-6-2)

» DIN EN 61000-6-3-100 (VDE 0839-6-3-100)

» DIN EN 61000-6-4-100 (VDE 0839-6-4-100)

» DIN EN 61000-3-2 (VDE 0838-2)

» DIN EN 61000-3-3 (VDE 0838-3)

Netzkopplung

» VDE-AR-N 4105 (VDE-AR-N 4105)

» E DIN VDE V 0124-100 (VDE V 0124-100)

» DIN EN 50438 (VDE 0435-901)

Systeme

» DIN VDE V 0100-551-1 (VDE V 0100-551-1)

» DIN VDE 0100-712 (VDE 0100-712)

Stecker

» DIN VDE V 0628-1 (VDE V 0628-1)

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