Norderstedter Stadtpark-See mit Brücke
Aktuelles
Bauleistungen Kundeninfo Pressemitteilungen
Veröffentlicht

Hausanschlüsse müssen frei zugänglich bleiben

Wer auf dem eigenen Grundstück einen Geräteschuppen, ein Gartenhaus oder eine Überdachung errichten möchte, sollte vorab unbedingt prüfen, ob sich im geplanten Bereich Hausanschlüsse für Gas, Strom, Wasser oder Fernwärmebefinden.

Denn Hausanschlussleitungen dürfen nicht ohne ausdrückliche Zustimmung des zuständigen Netzbetreibers überbaut werden. Sie müssen auf ihrem gesamten Verlauf bis zur Grundstücksgrenze dauerhaft zugänglich, überprüfbar und frei von Belastungen bleiben.

 

Warum ist das wichtig?

Eine Überbauung kann erhebliche Gefahren verursachen:

Gas: Schon kleine Undichtigkeiten können dazu führen, dass sich Gas unter oder in einem Schuppen sammelt. Es besteht Explosionsgefahr.

Fernwärme: Bei einem Schaden können heißes Wasser oder Dampf unter hohem Druck austreten.

Wasser: Rohrbrüche können den Untergrund aufweichen und Fundamente unterspülen.

Strom: Beschädigte Leitungen können Kurzschlüsse, Ausfälle oder Brände verursachen.


Besonders bei Gasanschlüssen ist Vorsicht geboten. Gerade mit Blick auf die bevorstehende Heizperiode ist es wichtig, dass die Versorgung sicher bleibt und Leitungen im Notfall schnell erreicht werden können.

 

Rückbau kann teuer werden

Wer Hausanschlüsse ohne Genehmigung überbaut, muss mit rechtlichen und finanziellen Folgen rechnen. Der Netzbetreiber kann den Rückbau der baulichen Anlage auf eigene Kosten verlangen.

 

Bitte vor Baubeginn prüfen

Unser Appell an alle Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümer:
Prüfen Sie vor jeder Baumaßnahme den Verlauf Ihrer Hausanschlüsse und wenden Sie sich bei Fragen frühzeitig an den zuständigen Netzbetreiber oder Ihre Stadtwerke.

 

Alle Norderstedterinnen und Norderstedter können hier eine Leitungsauskunft einholen.