Die wichtigsten Meilensteine

Seit über 40 Jahren sind wir der lokale Versorger für Norderstedt. Doch es fing schon früher an und zwar...

1919

wurden die die Gemeindewerke Garstedt zur Stromversorgung der damals noch selbständigen Gemeinde gegründet.

1927

wird der Vertrag mit den Hamburger Gaswerken über die Lieferung von Gas abgeschlossen. Die Gemeindewerke Garstedt unterhalten damit die Gasversorgung für die Haushalte und die Straßenbeleuchtung.

1957

ziehen die Gemeindewerke Garstedt in die Tannenhofstraße um. Die Stromübergabestation Syltkuhlen, eine 10.000-Volt-Ringleitung und das öffentliche Wasserversorgungsnetz werden gebaut.

1970

werden die Gemeindewerke Garstedt mit der Gründung der Stadt Norderstedt in Stadtwerke Norderstedt umbenannt und zu einem städtischen Eigenbetrieb umgewandelt.

 

Bis dahin werden die Norderstedter Bürger von verschiedenen Versorgungsunternehmen mit Energie beliefert. Die Bürger der Stadtteile Friedrichsgabe, Glashütte und Harksheide werden von den Hamburger Gaswerken mit Stadtgas und von der Schleswag mit Strom versorgt. Die Hamburger Wasserwerke beliefern die Bürger der Stadtteile Harksheide-Süd und Glashütte mit Wasser. Der übrige Teil von Harksheide und der Stadtteil Friedrichsgabe haben eigene Wassergewinnungsanlagen.

 

Die Bürger der Gemeinde Garstedt werden damals durch ihre eigenen Gemeindewerke versorgt. Diese beziehen das Wasser von den Hamburger Wasserwerken, das Gas von den Hamburger Gaswerken und den Strom von der Schleswag. Ab jetzt gilt der neue Grundsatz: Alles aus einer Hand.

 

Ab dem 4. November strömt in den drei Norderstedter Stadtteilen Harksheide, Glashütte und Friedrichsgabe nicht mehr das bisher gebräuchliche Stadtgas, sondern Erdgas über die mehr als 3400 Gaszähler.

1971

übernehmen die Stadtwerke Norderstedt nach Eingliederung der Wasserrohrnetze der Stadtteile Friedrichsgabe, Harksheide und Glashütte die Gesamtversorgung der Norderstedter Bürger mit Wasser. Statt zahlreicher verunreinigungsgefährdeter Brunnen gibt es ab jetzt eine einheitliche Wasserversorung.

1973

übernehmen die Stadtwerke nach dem Ankauf des Gasnetzes von den Hamburger Gaswerken in den Stadtteilen Friedrichsgabe, Glashütte und Harksheide auch die Gesamtversorgung mit Gas. Darüber hinaus wird von nun an die öffentliche Beleuchtung von den Werken gewartet.

1974

werden geologische Untersuchungen zur Standortbestimmung eines dritten Grundwasserwerks vorgenommen. Im Gebiet Garstedt werden ausreichende Wasservorkommen dafür festgestellt.

1981

erwerben die Stadtwerke die Stromnetze der Schleswag für Friedrichsgabe, Harksheide und Glashütte. Die Kundenzahlen werden innerhalb eines Jahres verdoppelt.

Eine moderne Netzleitwarte sorgt ab jetzt für die automatische Steuerung des Stromnetzes. Zudem plant Norderstedt, in den kommenden Jahren zehn Millionen Mark zu investieren, um die eigene Wasserversorgung weiter sicherzustellen. Dafür entstehen zahlreiche neue Brunnen.

1983

ziehen die Stadtwerke Norderstedt in das neue Hauptgebäude in der Heidbergstraße in Norderstedt-Mitte um. Das erste BHKW, das im Gebäude eingebaut ist, geht ans Netz und ist bundesweit das größte seiner Art. Die Versorgung von Norderstedt-Mitte mit Fernwärme ist gleichzeitig der Einstieg der Stadtwerke Norderstedt in das Fernwärmegeschäft.

1985

titeln die Zeitungen am 26. Oktober „Stadtwerke steigen bei der Bahn ein“. Der U-Bahn-Betrieb auf der Strecke zwischen Garstedt und Norderstedt-Mitte soll ein Zweig der Stadtwerke werden.

1987

wird die Verkehrsgesellschaft Norderstedt mbH gegründet, um den Ausbau der U-Bahn-Linie U1 von Garstedt nach Norderstedt-Mitte und die Modernisierung der Eisenbahn bis Ulzburg-Süd abzuwickeln. Das Ausbildungszentrum, eine neue Lagerhalle und die Tiefgarage werden am Standort in Norderstedt-Mitte gebaut.

1992

besiegeln Waren und Norderstedt am 21. November vertraglich ihre Zusammenarbeit zum Aufbau der Warener Infrastruktur.

1993

wird das städtische Hallen- und Freibad übernommen.

1994

werden die Umbauten des Bades zum Erlebnisbad vorgenommen und das ARRIBA am 17. Dezember eingeweiht.

 

Das zweite BHKW geht ans Netz und versorgt das ARRIBA Erlebnisbad mit Strom und Wärme.

1996

wird die U-Bahn-Strecke von Garstedt nach Norderstedt-Mitte eingeweiht.

1997

erfolgt die Grundsteinlegung für das neue Wasserwerk in Garstedt.

1998

wird mit Bauabschnitt 3 das neue ServiceCenter und ein zweistöckiger Bürobau, der über eine Glashalle mit dem ersten Bauabschnitt verbunden ist, fertiggestellt.

 

Am 27. Februar wird im neuen Wasserwerk in Garstedt am Rand des Rantzauer Forstes Richtfest gefeiert. Am 17. April wird das neue ServiceCenter in der Heidbergstraße eröffnet.

1999

wird die wilhelm.tel GmbH gegründet. Mit der Entscheidung zum Bau eines eigenen Glasfasernetzes steigen die Stadtwerke Norderstedt mit ihrer Tochtergesellschaft ins Telekommunikationsgeschäft ein.

2002

modernisieren die Stadtwerke die Netzleitwarte, stellen auf die neue Technikgeneration um und stellen so die Verbindung zwischen Glasfasernetz und Energieversorgung her.

2003

feiert wilhelm.tel den 15.000ten Kunden.

2004

Norderstedt verfügt über ein flächendeckendes Glasfasernetz.

2005

sind bereits 52.000 Hamburger Haushalte an das Netz von wilhelm.tel angeschlossen.

2007

erobert wilhelm.tel Alveslohe. Die Stadtwerke ersetzen die letzten 1,4 Kilometer Freileitungen durch die zuverlässigeren Erdkabel.

2008

wird das BHKW am ARRIBA Erlebnisbad erneuert.

 

wilhelm.tel wird Exklusivpartner der Hamburger Wohnungsgesellschaft SAGA GWG für die Lieferung des TV-Signals. Damit empfangen über 100.000 Haushalte das Kabel-TV von wilhelm.tel.

2009

nehmen die Stadtwerke Norderstedt am Buchenweg und an der Moorbekschule zwei weitere BHKW in Betrieb. Damit erzeugen die Stadtwerke Norderstedt rund 25 Prozent des verbrauchten Stroms selbst.

 

Werkleiter Volker Hallwachs, der 35 Jahre lang die Stadtwerke aufgebaut und geprägt hat, geht in den verdienten Ruhestand. Die neue Werkleitung mit Theo Weirich, Werkleiter Vertrieb und Kommunikation, Jens Seedorff, Werkleiter Finanzen und Erster Werkleiter und Axel Gengelbach, Werkleiter Netze und Technik, übernimmt das Ruder.

 

wilhelm.tel feiert am 17. September seinen zehnten Geburtstag. Das Unternehmen ist mittlerweile eine feste Größe im Telekommunikationsmarkt und ein gefragter Partner beim Aufbau von Glasfasernetzen. wilhelm.tel führt mit dem Dat@rchiv lange vor den heute bekannten „Cloud-Lösungen“ einen virtuellen Speicher für Privatkunden ein.

2010

komplettiert wilhelm.tel mit der Einführung eigener Mobilfunktarife seine Angebotspalette.

2011

wird der erste Smart Meter, d.h. intelligente Stromzähler, bei einem Kunden installiert. Die zweite schleswig-holsteinische Landesgartenschau zieht knapp 600.000 Besucher nach Norderstedt. Die Landesgartenschau Norderstedt gGmbH, später die Stadtpark Norderstedt GmbH sind Tochtergesellschaften der Stadtwerke.

2012

Die Stadtpark Norderstedt GmbH betreibt ab diesem Zeitpunkt sehr erfolgreich die Nachnutzung des 72 Hektar großen Landesgartenschau-Geländes.

 

Der Stadtpark Norderstedt wird mit seinem vielfältigen Freizeit-, Sport- und Kulturangebot zu einer festen Größe in der Metropolregion. wilhelm.tel installiert im Stadtpark mit dem Freifon den ersten öffentlichen Telefonanschluss. Die Stadtwerke tauschen alte Leuchtmittel der öffentlichen Beleuchtung gegen LED-Leuchten.

2013

dreht sich am 4. August auf der Premiere von querbeeet, dem Sommerfest der Stadtwerke Norderstedt im Stadtpark, alles um Energie, Erlebnis und Erholung.

 

Die kleinen und großen Besucher erfahren an vielen interaktiven Stationen Wissenswertes über erneuerbare Energien und können mit Kreativität und Bewegung Energie tanken.

2014

feiern die Stadtwerke Norderstedt bei einem Tag der offenen Tür die Einweihung des neuen Wasserwerks in Friedrichsgabe. wilhelm.tel baut das eigene Glasfasernetz für die Gemeinde Rellingen.

 

Mit dem BHKW Stettiner Straße geht das neunte BHKW ans Netz. Das Umspannwerk Harksheide zur Einspeisung des Stroms vom vorgelagerten 110KV-Netz in das 11KV-Verteilnetz der Stadtwerke wird erneuert.

2015

Norderstedt schließt eine Lücke im Universum. Eine Wiese im Harthagen wird Teil eines europaweit 49 Standorte umfassenden Teleskops zur Erforschung der Geschichte des Universums. Ausschlaggebend für den Standort war die Kombination aus geringer Radiostrahlung abseits der Wohnquartiere und leistungsfähiger Anbindung an internationale Datenautobahnen.

2016

führt wilhelm.tel den „Digitalen Stresstest“ ein und bietet interessierten Bürgerinnen und Bürgern mit der neuen Veranstaltungsreihe zu Digitalisierung und Konnektivität eine Plattform zur  Information und Diskussion.

2017

sagt das analoge Kabel-TV Tschüss und wilhelm.tel stellt alle Haushalte um auf digitalen Empfang.

2018

geht das 13. BHKW in der Meyertwiete ans Netz. Der Ausbau eines lokalen, dezentralen Strom- und Fernwärmenetzes auf Grundlage der Kraft-Wärme-Kopplung ist damit nahezu abgeschlossen. In den kommenden Jahren werden die noch getrennten Fernwärmenetze rund um die BHKW zu einem Netz zusammengeschlossen.

 

36.000 Smart Meter sind mittlerweile in Norderstedt verbaut. Die Stadtwerke Norderstedt starten die Bürgerinformationsreihe „Werk im Dialog“ zu bedeutenden und nachhaltigen Themen der Versorgung und kommunalen Infrastruktur.

2019

feiern die Stadtwerke Norderstedt ihr 100-jähriges und die wilhelm.tel GmbH ihr 20-jähriges Bestehen. Das ARRIBA Erlebnisbad wird 25 Jahre alt.