SmartMeter – der digitale Stromzähler

Die Stadtwerke Norderstedt treiben den nach dem Energiewirtschaftsgesetz vorgeschriebenen Einbau von elektronischen Stromzählern zügig voran. Von den gut 45.000 im Norderstedter Netz befindlichen Stromzählern wurden bereits über 35 Prozent auf elektronische Zähler – sog. Smart Meter – umgerüstet. Dies ist bundesweit ein Spitzenwert.

Individuelles Energiemanagement

Ein wesentlicher Vorteil der neuen Zählergeneration liegt darin, dass die elektronisch gemessenen Daten mittels moderner Kommunikationsnetze, wie dem Glasfasernetz von wilhelm.tel, nahezu in Echtzeit übertragen und Ihnen zur Verfügung gestellt werden können. Der im Haushalt verbrauchte Strom wird monatlich und verbrauchsgenau abgerechnet. Zum andern stehen Ihnen mit den Analysewerkzeugen des Kundenportals völlig neue Möglichkeiten zur intelligenten Steuerung und damit Senkung seines Stromverbrauchs zur Verfügung (Hinweis: Beide Funktionen zurzeit ausschließlich in den Sondertarifen "FairWatt Strom", „TuWatt“ und „Gezeitenstrom“).

Mit Sicherheit eine gute Sache

Mit dem Glasfasernetz der wilhelm.tel GmbH verfügen die Stadtwerke Norderstedt über eine eigene Infrastruktur zum Datenaustausch. Basierend auf diesem Netz wurde eigens ein neues SmartMeter-Netz zur Abfrage der Energieverbrauchsdaten geschaffen. So erfüllen die Stadtwerke Norderstedt höchste Ansprüche an die Datensicherheit. Darüber hinaus verfügen die von den Stadtwerken eingesetzten
SmartMeter nicht über eine Abschaltetvorrichtung. Der Strom lässt sich also nicht aus der Ferne abschalten. Blackouts in den eigenen vier Wänden sind ausgeschlossen. Einzig beim Zählertausch kommt es zu einer ca. 30-minütigen Unterbrechung der Stromzuführung, die aber in jedem Fall mit dem Kunden abgestimmt wird.

Intelligente Netze für intelligente Kunden

Der Einbau von SmartMetern versetzt den Kunden in die Lage, die Energiewende aktiv zu unterstützen. Persönliche Verbräuche und Verhaltensmuster werden transparent und lassen sich so aktiv gestalten. Elektrische Energie aus fluktuierenden Quellen wie z.B. Wind wird effizient und sinnvoll eingesetzt – und zwar zum Zeitpunkt ihrer Entstehung. So wie früher der Müller das Korn gemahlen hat, wenn der Wind wehte.