Stadtwerke Norderstedt

Portrait

1919

Gründung der Gemeindewerke Garstedt zur Stromversorgung

1927

Vertrag mit den Hamburger Gaswerken über die Lieferung von Gas. Die Gemeindewerke Garstedt betreiben die Gasversorgung für Haushalte und Straßenbeleuchtung.

1956

Umzug der Gemeindewerke Garstedt in die Tannenhofstraße. Bau der Stromübergabestation Syltkuhlen, eine 10.000 Volt Ringleitung und des öffentlichen Wasserversorgungsnetzes.

1970

Gründung der Stadt Norderstedt und Umbenennung der Gemeindewerke Garstedt in Stadtwerke Norderstedt. Damit einher geht die Umwandlung der Gemeindewerke in einen städtischen Eigenbetrieb.

Bis dahin werden die Norderstedter Bürger von verschiedenen Versorgungsunternehmen mit Energie beliefert. Die Bürger der Stadtteile Friedrichsgabe, Glashütte und Harksheide werden von den Hamburger Gaswerken mit Stadtgas und von der Schleswag mit Strom versorgt. Die Hamburger Wasserwerke beliefern die Bürger der Stadtteile Harksheide- Süd und Glashütte mit Wasser. Der übrige Teil von Harksheide und der Stadtteil Friedrichsgabe hat eigene Wassergewinnungsanlagen. Die Bürger der Gemeinde Garstedt werden damals durch ihre eigenen Gemeindewerke versorgt. Diese beziehen das Wasser von den Hamburger Wasserwerken, das Gas von den Hamburger Gaswerken und den Strom von der Schleswag. Ab jetzt gilt der neue Grundsatz: Alles aus einer Hand.

4. November

In den drei Norderstedter Stadtteilen Harksheide, Glashütte und Friedrichsgabe strömt jetzt nicht mehr das bisher gebräuchliche Stadtgas über die mehr als 3400 Gaszähler, sondern Erdgas.

1971

Nach Eingliederung der Wasserrohrnetze der Stadtteilen Friedrichsgabe, Harksheide und Glashütte übernehmen die Stadtwerke die Gesamtversorgung der Norderstedter Bürger mit Wasser. Statt zahlreicher verunreinugungsgefährdeter Brunnen gibt es ab jetzt eine einheitliche Wasserversorung.

1973

Nach dem Ankauf des Gasnetzes von den Hamburger Gaswerken in den Stadtteilen Friedrichsgabe, Glashütte und Harksheide, übernehmen die Stadtwerke auch die Gesamtversorgung der Norderstedter Bürger mit Gas. Die Wartung der öffentlichen Beleuchtung wird den Werken übertragen.

1974

Für die zukünftige Wasserversorgung werden geologische Untersuchungen zur Standortbestimmung eines dritten Grundwasserwerks vorgenommen. Im Gebiet Garstedt werden ausreichende Wasservorkommen für die spätere Einrichtung eines dritten Grundwasserwerkes festgestellt.

1981

Kauf der Stromnetze von Friedrichsgabe, Haksheide und Glashütte von der Schleswag. Verdoppelung der Kundenzahl innerhalb eines Jahres. Eine moderne Netzleitwarte sorgt nun für die automatische Steuerung des Stromnetzes.

1. Dezember

Zur Sicherstellung der Wasserversorung plant Norderstedt, in den nächsten Jahren zehn Millionen Mark zu investieren. Dafür entstehen etliche neue Brunnen, außerdem wird in Garstedt ein Wasserwerk gebaut. Nach den Werken in Harksheide und Friedrichsgabe hat Norderstedt dann drei Wasserwerke.

1983

Umzug der Stadtwerke Norderstedt in das neue Hauptgebäude in der Heidbergstraße in Norderstedt-Mitte.

Das erste BHKW geht ans Netz. Die Versorgung des Stadtteils mit Fernwärme ist gleichzeitig der Einstieg der Stadtwerke Norderstedt in das Fernwärmegeschäft.

25. November

Entscheidung, das alte Verwaltungsgebäude der Stadtwerke Norderstedt in der Tannenhofstraße abzureissen.

1985

26. Oktober

Die Zeitungen titeln: Stadtwerke steigen bei der Bahn ein.

Der U-Bahn-Betrieb auf der Strecke zwischen Garstedt und Norderstedt-Mitte soll ein Zweig der Stadtwerke werden.

1987

Gründung der Verkehrsgesellschaft Norderstedt mbH zur Verlängerung der U-Bahn-Linie U1 von Garstedt nach Norderstedt-Mitte und Modernisierung der Eisenbahn bis Ulzburg-Süd.

Bau des Ausbildungszentrums, der neue Lagerhalle und der Tiefgarage am Standort in Norderstedt-Mitte.

1992

21. Oktober

Waren und Norderstedt besiegeln vertraglich ihre Zusammenarbeit zum Aufbau der warener Infrastruktur.

1993

Übernahme des städtischen Hallen- und Freibads.

1994

Umbau des Bades zum Erlebnisbad und Einweihung des ARRIBA am 17. Dezember 1994.

Das zweite BHKW geht ans Netz und versorgt das ARRIBA mit Strom und Wärme.

1996

Einweihung der U-Bahn-Strecke von Garstedt nach Norderstedt-Mitte.

1997

Grundsteinlegung für das neue Wasserwerk in Garstedt.

1998

Mit Bauabschnitt 3 werden das neue Service Center und ein 2-stöckiger Bürobau, der über eine Glashalle mit dem ersten Bauabschnitt verbunden ist, fertiggestellt.

27. Februar

Das Wasser, mit dem die Norderstedter demnächst ihren Kaffee und Tee kochen werden, ist uralt: Es stammt aus einer eiszeitlichen Gletscherrinne und dürfte einige tausend Jahre unterwegs sein, wenn es zu Tage gefördert wird. Doch die lange Reise in der Erde hat Vorteile: Das Wasser ist sauber. Hochgepumpt wird das lebenswichtige Element im neuen Wasserwerk in Garstedt – am Rand des Rantzauer Forstes – über dem jetzt der Richtkranz weht.

17. April

Eröffnung des neuen Servicecenters in der Heidbergstraße.

1999

Gründung von wilhelm.tel. Mit der Entscheidung zum Bau eines eigenen Glasfasernetzes steigen die Stadtwerke Norderstedt mit ihrer Tochtergesellschaft ins Telekommunikationsgeschäft ein.

2003

wilhelm.tel feiert den 15.000ten Kunden.

2005

52.000 hamburger Haushalte sind an das Netz von wilhelm.tel angeschlossen.

2007

wilhelm.tel erobert Alveslohe.

2008

Das BHKW beim ARRIBA Erlebnisbad wird erneuert.

2009

Die Stadtwerke Norderstedt verfolgen konsequent die Strategie der Eigenstromerzeugung und nehmen am Buchenweg und an der Moorbekschule zwei weitere BHKW in Betrieb. Damit erzeugen die Stadtwerke Norderstedt rund 25% des verbrauchten Stroms selbst.

Februar

Nachdem Volker Hallwachs 35 Jahre lang die Stadtwerke aufgebaut und gerprägt hat, verabschiedet sich er in den verdienten Ruhestand. Die neue Werkleitung übernimmt das Ruder.
v.l.n.r. Theo Weirich (Werkleiter Vertrieb und Kommunikation), Jens Seedorff (Werkleiter Finanzen und Erster Werkleiter), Axel Gengelbach (Werkleiter Netze und Technik)

17. September

wilhelm.tel feiert seinen 10ten Geburtstag. Das Unternehmen ist mittlerweile eine feste Größe am Telekommunikationsmarkt und ein gesuchter Partner beim Aufbau von Glasfasernetzen.